Gefährliche Pestizide von Bayer und BASF
Rosa-Luxemburg-Stiftung, INKOTA-netzwerk, Khanyisa, MISEREOR, Campanha Permanente Contra os Agrotóxicos e Pela Vida.
Dieser Artikel wurde ursprünglich auf der Website des RLS-Büros in Genf veröffentlicht. Seit der Schließung des Standorts Genf sind alle Beiträge auf der Website des RLS-Büros in New York verfügbar.
Ein globaler Handel mit doppelten Standards
Die beiden deutschen Agrochemieunternehmen sind verantwortlich für schwerwiegende Gesundheitsprobleme bei Landarbeiter*innen in Südafrika und bei indigenen Gruppen in Brasilien.
Die deutschen Agrochemiegiganten Bayer und BASF gehören zu den vier größten Wirkstoffproduzenten der Welt. In einer neuen internationalen Studie dokumentieren die Rosa-Luxemburg-Stiftung, das INKOTA-Netzwerk und MISEREOR gemeinsam mit dem brasilianischen Netzwerk Campanha Permanente Contra os Agrotóxicos e Pela Vida und der südafrikanischen Organisation Khanyisa, wie beide Konzerne eine Vielzahl von Wirkstoffen in Südafrika und Brasilien unter ihren eigenen Marken sowie in Produkten einheimischer Hersteller vermarkten, die in der EU nicht zugelassen sind. Bayer verfügt über mindestens sieben Wirkstoffe, die in Südafrika nicht zugelassen sind und BASF über mindestens vier. In Brasilien vermarkten die beiden Agrochemie-Unternehmen jeweils mindestens 12 Wirkstoffe, die in der EU nicht zugelassen sind. Sieben der in beiden Ländern auf dem Markt befindlichen Wirkstoffe sind in der EU aufgrund von Umwelt- und Gesundheitsrisiken explizit verboten worden. Dies ist ein perfides Geschäft mit Doppelmoral, das aus menschenrechtlicher Sicht eindeutig abzulehnen ist.
Weitere Informationen: https://www.rosalux.de/publikation/id…
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Veröffentlichung des Genfer Büros
Transitioning towards Pesticide-free Food Systems: People’s struggles and imagination
Charlotte Dreger and Angélica Castañeda Flores
Veröffentlichung des Genfer Büros
Elements Paper
Ana María Suárez Franco (FIAN International)
Veröffentlichung des Genfer Büros
Doppelstandards und Ackergifte von Bayer und BASF
Peter Clausing, Lena Luig, Jan Urhahn