Verhandlungen über Verluste und Schäden
Hafijul Islan Khan
Dieser Artikel wurde ursprünglich auf der Website des RLS-Büros in Genf veröffentlicht. Seit der Schließung des Standorts Genf sind alle Beiträge auf der Website des RLS-Büros in New York verfügbar.
Interview mit Hafijul Islan Khan, Verhandler bei der COP25 für die Gruppe der Least Developed Countries.
Auf dem UN-Klimagipfel COP25 diskutieren die Länder unter anderem über den Umgang mit den Verlusten und Schäden, die durch die Klimakrise entstehen.
Der internationale «Warschau Mechanismus für Verluste und Schäden» wurde zeitgleich mit dem Pariser Abkommen im Jahr 2015 geschaffen, um die Krisen zu bewältigen, mit denen Menschen konfrontiert sind, wenn Klimaschutz und Anpassung nicht greifen und die Folgen des Klimawandels drastisch spürbar werden. Es ist jetzt höchste Zeit, den Warschau Mechanismus mit ausreichenden Finanzmitteln auszustatten. Ohne eine entsprechende Finanzierung ist der Mechanismus nicht viel wert.
Aktuell kämpfen die Länder des Globalen Südens darum, dass der Globale Norden seine Verantwortung für die weltweite Krise übernimmt, für die er die Hauptverantwortung trägt. Jedoch weigern sich die Industrieländer bislang, die notwendigen Gelder bereitzustellen.
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Veröffentlichung des Genfer Büros
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